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Wann ist eine Reparatur unwirtschaftlich?

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Wenn das Auto läuft, ist alles ok, doch wie sieht es aus, wenn Reparaturen anstehen und man sich die Frage stellen muss, ob sich diese überhaupt lohnt? Es stellt sich nun die Frage, ob es sich für den Restwert des Fahrzeuges überhaupt noch lohnt eine Investition vorzunehmen oder ob man sich mit einem wirtschaftlichen Totalschaden nicht besser steht. Dieser Beitrag gibt ein paar grundlegende Tipps, wann sich eine Reparatur lohnt und wann nicht.

Fahrzeugwert und Kostenvoranschlag

Im ersten Schritt sollte man ermitteln, was das Fahrzeug überhaupt noch Wert ist. Dafür kann man ein Angebot der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) oder einen anderweitigen Onlinerechner benutzen. Darüber lässt sich schnell das absolute Limit der Reparaturkosten ermitteln. Übersteigen diese nämlich den Fahrzeugwert, so handelt es sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden. Das kann bei älteren Fahrzeugen schon bei einem kleinen Riss im Stoßfänger der Fall sein. Um die Reparaturkosten zu ermitteln, kann man sich in der Werkstatt einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. Genau genommen wird es schon sehr grenzwertig, wenn der aktuelle Fahrzeugwert unter 2000 Euro liegt. Zusätzlich muss allerdings auch noch berücksichtigt werden, wie lange das Auto noch gefahren werden soll.

Motorschäden sind oft unwirtschaftlich

Experten behaupten, dass ein Motor eine Lebensdauer von 300.000 Kilometer überleben kann. Grundsätzlich ist das auch möglich, aber nur im Einzelfall. Die Praxis zeigt, dass Motorschäden keine Seltenheit sind. Schon das Reißen des Zahnriemens sorgt für abgerissene Ventile, einen Kolbenfresser und Kurbelwellenschäden. Bei älteren Gebrauchtwagen kommt oft noch hinzu, dass die Hersteller gar keine Motoren mehr als Ersatz anbieten. Auch andere Schäden durch Überlastung, Verschleiß, Wartungsfehler oder Materialfehler machen den Austausch eines Motors oft überflüssig und somit unwirtschaftlich. Hier kann sich ein Verkauf bei Autoankauf.live – Wir kaufen dein Auto durchaus lohnen.

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Kupplungsschäden sind oft mit hohem Aufwand verbunden

Ähnlich wie bei Motoren führen auch Schäden an der Kupplung oft zu einem wirtschaftlichen Totalschaden. Grund dafür sind meist nicht die Kosten für die Ersatzteile, sondern die Kosten des Arbeitsaufwandes. Da die Kupplung mit dem Motor und dem Getriebe verbunden ist, ist hier ein Aufwand von 4 oder sogar mehr Stunden einzuplanen. Die Kosten können hier sehr schnell 1000 Euro und mehr überschreiten.

Turbolader verursachen ebenfalls hohe Kosten

Auch dein defekter Turbolader kann einen wirtschaftlichen Totalschaden für ein KFZ bedeuten. Eine Beschädigung kann oft nur durch einen kompletten Austausch des Turboladers behoben werden. Eine solche Reparatur kann zum Beispiel bei BMW bis zu 2500 Euro kosten und somit bei einem älteren Gebrauchten schon nicht mehr lohnend sein.

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