Ein Experimentierkasten ist pädagogisch wertvoll

Ein Experimentierkasten ist pädagogisch wertvoll

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Kinder und Jugendliche haben viel Spaß und Freude am Experimentieren. Spielerisch entdecken Kinder und Jugendliche mit einem Experimentierkasten die Welt. Das Interesse und die Neugier an Naturwissenschaften werden mit einem Experimentierkasten optimal gefördert. Durch das Experimentieren können naturwissenschaftliche Zusammenhänge leicht verstanden werden und das Allgemeinwissen gefördert werden. Gleichzeitig wird immer wieder dazu angehalten, die Experimente genau nach Vorschrift durchzuführen, was die Geduld und ein genaues Arbeiten schult.

Altersempfehlungen bei einem Experimentierkasten

Beim Kauf eines Experimentierkastens sollte auf die Altersempfehlung geachtet werden. Denn diese Empfehlung ist ein zentraler Faktor, damit auch wirklich Freude am Experimentieren aufkommt. Die Aufgabenstellung darf nicht zu einfach und nicht zu anspruchsvoll sein, damit auch Spaß am Experimentieren besteht und kein Frust durch Unverständnis oder Langeweile aufkommt. Die Altersempfehlung ist dabei ein wichtiger Richtwert. Generell können Kinder ab fünf Jahren mit einem Experimentierkasten in der Altersstufe beschäftigt werden. Die Kästen werden in verschiedenen Themenbereichen speziell für die entsprechende Altersstufe angeboten, wie beispielsweise Chemie, Physik oder Elektro.

Experimentenanzahl im Experimentierkasten

Bei der Auswahl des Experimentierkastens sollte auf die Anzahl der in dem Kasten enthaltenen Experimente geachtet werden. Es gibt hierbei große Unterschiede bei den einzelnen Herstellern. So findet man in Experimentierkästen durchschnittlich zwischen zehn und 200 verschiedene Experimente. Je mehr Experimente enthalten sind, um so häufiger besteht der Spielspaß.

Zubehör im Experimentierkasten

Weiterhin sollte beim Kauf auf den Zubehörumfang im Kasten geachtet werden. Je mehr Zubehörteile enthalten sind, um so vielschichtiger und unterschiedlicher sind die einzelnen Experimente. Je mehr Zubehör im Kasten enthalten ist, um so abwechslungsreicher sind die einzelnen Experimente, sodass keine Eintönigkeit aufkommen kann und die Kinder und Jugendlichen sich auch eingehender und länger mit den Experimenten beschäftigen können. Schauen Sie für einen solchen Experimentierkasten auf winlab.de!

Altersgerechte Anleitung im Experimentierkasten

Wichtig für die erfolgreiche Nutzung des Kastens ist, dass die Anleitung nachvollziehbar und altersgerecht abgefasst ist. Immerhin soll die Anleitung durch die einzelnen Experimente führen. Schön ist es, wenn die Anleitung auch kindgerecht Hintergründe zum Experiment anschaulich darstellt, damit mehr Verständnis erzielt werden kann.

Arten von Experimentierkästen:

  • zielgerichtete Kästen, bei denen etwas zusammengebaut wird
  • Entdeckerkästen, bei denen Experimente einmal durchgeführt werden
  • Züchten mit dem Kasteninhalt

Vorteile von Experimentierkästen:

  • bei Aufbaukästen hat man ein klares Aufbauziel vor Augen und mit dem Aufbauergebnis kann gespielt werden
  • Entdeckerkästen bieten ein großes Lernspektrum
  • Zuchtkästen sind spannend, weil immer auf das Ergebnis gewartet wird

Welche Themenbereiche umfasst ein Experimentierkasten?

Thematisch unterscheiden sich die einzelnen Experimentierkästen deutlich. Zum einen gibt es Kästen, die chemische Reaktionen und Wirkungen zum Inhalt haben. Hier werden Versuche unternommen, die Farbveränderungen von Substanzen oder Rauchentwicklung zum Inhalt haben. Weiterhin gibt es Kristallkästen. Die Kristalle können gezüchtet und gesammelt werden. Technische Kästen sind eine Zusammenfassung von elektronischen Kästen und Informatikkästen. Hierbei kann beispielsweise ein Roboter gebaut und programmiert werden. Elektronikkästen beschäftigen sich häufig mit Strom. Informatikkästen haben die Logik des Programmierens zum Inhalt.

Welche Hersteller vom Experimentierkasten gibt es?

Vier Hersteller bieten ihre Kästen in Deutschland an. Hierzu gehören Kosmos, Ravensburger, Galileo und Franzis. Dabei bietet Kosmos ein großes Portfolio an Kästen an. Viele Themen stehen zur Auswahl. Dabei gibt es für jede Altersgruppe und jeden Geschmack einen passenden Kasten. Ravensburger hat seine Kästen nach Altersgruppen gestaffelt. Dabei ist Woozle Goozle für die kleinen Entdecker bestimmt. Wow bezeichnet Kästen, die klassische Experimente zum Gegenstand haben. Alternative Kästen bietet die Serie XScience. Die Galileo Kästen sind bekannt aus der TV Werbung. Viele Themen mit Praxisbezug stehen hierbei zur Auswahl. So kann beispielsweise Parfüm oder Lippenstift selbst hergestellt werden. Franzis bietet eine interessante Auswahl an Elektronikkästen an, die sich an ältere Jugendliche richtet.

Wie teuer ist ein Experimentierkasten?

Der Preis der Kästen richtet sich in erster Linie nach dem Zubehörumfang. Einsteigerkästen für kleine Kinder liegen preislich zwischen zehn und zwanzig Euro. Sie richten sich an Kinder in einem Alter zwischen fünf und sieben Jahren. Kästen, die das Züchten zum Gegenstand haben, liegen preislich zwischen 15 und 25 Euro. Entdeckerkästen kosten zwischen 25 und 50 Euro. Roboterkästen sind bereits ab ungefähr 40 Euro erhältlich. Dabei haben Kästen, die in den höheren Preislagen sind, mehr Zubehör, sodass die Kinder und Jugendlichen hiermit zumeist auch länger beschäftigt werden können. Dabei erwarten die Kinder zahlreiche Experimente.